Satzung des Volleyballclubs Energy 85 (VC Energy 85)

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der am 06.06.1996 gegründete Verein führt den Namen Volleyballclub Energy 85 e.V. (VC Energy 85 e.V.) und hat seinen Sitz in Berlin. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.
  2. Der Verein ist Mitglied im Fachverband Volleyball des Landessportbundes Berlin.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

  1. Der Verein verfolgt die Förderung und Ausübung des Volleyballsportes durch regelmäßigen Trainingsbetrieb und die Teilnahme an Wettkämpfen als ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zweck im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenverordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Die Organe des Vereins (§ 6) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
  4. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus den erwachsene Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und den jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

§4 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinsatzung zu beantragen. über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung des Aufnahmegesuches ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung mindestens eines der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
  2. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
    1. Austritt
    2. Ausschluß
    3. Tod
    4. Beendigung des Vereins.
  3. Der Austritt muß dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Quartalsende.
  4. Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluß aus dem Verein ausgeschlossen werden:
    1. wegen erheblicher Verletzung satzungsmäßiger Verpflichtungen
    2. wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem halben Jahr trotz zweifacher Mahnung
    3. wegen eines groben Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens
    4. wegen unehrenhafter Handlungen.
    In den Fällen a), c), d) ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Die Entscheidung ist dem Betroffenen per Einschreiben zuzusenden. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen drei Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich einzulegen. Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach der Aufgabe zur Post an die letzte dem Verein bekannte Adresse des Betroffenen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung der Entscheidung bleibt hiervon unberührt.
  5. Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Beträge bestehen.
  6. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben kein Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitglieds gegen den Verein müssen binnen sechs Monate nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt werden und geltend gemacht werden.

§5 Rechte und Pflichten

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung und im Rahmen des Vereinszweckes an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten und haben alles zu unterlassen, was dem Verein schadet. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
  3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe der Beiträge und ihre Fälligkeit beschließt die Mitgliederversammlung.

§6 Organe

  1. Die Organe des Vereins sind:
    1. die Mitgliederversammlung
    2. der Vorstand

§7 Die Mitgliderversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Diese ist zuständig für:
    1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,
    2. Entlastung, Bestellung und ggf. Abberufung des Vorstandes,
    3. Festsetzung von Beitägen, Umlagen und deren Fälligkeit,
    4. Satzungsänderungen,
    5. Beschlußfassung über Anträge,
    6. Berufung gegen den Ausschluß eines Mitgliedes nach § 4 Abs.4,
    7. Auflösung des Vereins.
  2. Mindestens einmal jährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen, wenn es
    1. der Vorstand beschließt oder
    2. 20 v. H. der erwachsenen Mitglieder beantragen.
  4. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung. Mitglieder die eine E-Mail-Adresse beim Vorstand hinterlegt haben, bekommen die Einladung mittels elektronischer Post. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der Einladung an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse aus.

    Mit der schriftlichen Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen.
    Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.
  5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimme; Stimmgleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderungen erfordern eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
  6. Anträge können gestellt werden:
    1. von jedem erwachsenen Mitglied,
    2. vom Vorstand.
  7. Anträge auf Satzungsänderungen müssen mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sein.
  8. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muß.

§8 Stimmrecht und Wählbarkeit

  1. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.
  2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
  3. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder.

§9 Vorstand

  1. Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus:
    1. dem ersten Vorsitzenden,
    2. dem zweiten Vorsitzenden,
    3. dem Kassenwart.
    Gerichtlich oder außergerichtlich wird der Verein durch zwei der vorstehend genannten Vorstandsmitglieder vertreten.
  2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
  3. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Vorstandsbeschlüsse werden einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Der Vorstand berichtet, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen und kann verbindliche Ordnungen erlassen.
  4. Die Leitung der Mitgliederversammlung einschließlich der Verkündigungen der gefaßten Beschlüsse obliegt dem 1. Vorsitzenden. Er kann ein anderes Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen.
  5. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
  6. Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils vier Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Bestellung kann für den Fall, daß ein wichtiger Grund vorliegt, widerrufen werden.

§10 Auflösung

  1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür besonders einzuberufende Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erscheinenen Stimmberechtigten.
  2. Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen, anderen Verein angestrebt, so daß die unmittelbare, ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszweckes durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportbund Berlin e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

§11 Inkrafttreten

  1. Die Satzung ist am 06.06.1996 von der Mitgliederversammlung des Vereins VC Energy 85 beschlossen worden.
  2. Satzungsänderungen wurden durch den Beschluß der Mitgliederversammlung vorgenommen am:
    • 12.11.2009
    • 29.06.2016 (§ 10, Abs. 3)